Historie

 

Historie „Pokal der Blauen Schwerter“ Meißen

Mit dem Namen Meißen verbindet sich auch die Entwicklung der Sportart Gewichtheben in Deutschland, die in unserer Stadt auf eine über 100-jährige Tradition zurückblicken kann und maßgebend durch unvergessene Trainerpersönlichkeiten, wie Karl Breuer und Günter Stolkovich, geprägt war.

 

Auch Namen, – wie Peter Petzold oder Peter Wenzel, erfolgreiche Meißner Gewichtheber bei Weltmeisterschaften und olympischen Spielen sind nicht nur in Fachkreisen noch heute bekannt. Sie und weitere Athleten und haben die Domstadt ehrenvoll repräsentiert.

 

Mit einer guten Nachwuchsarbeit und einem starken Bundesligateam setzt der AC Meißen e.V. diese Tradition erfolgreich fort.

Von 1971 bis 1990 wurde dieses Turnier insgesamt 19-mal durchgeführt und hatte sich zu einer der angesehensten Veranstaltungen in dieser Sportart weltweit entwickelt. Olympiasieger, Welt- und Europameister aus zahlreichen Ländern waren hier mehrfach Teilnehmer. Die ganze Region hat jedes Jahr mitgefiebert und davon profitiert.

 

Nach langer Pause, Anfang 2012 gründeten ehemalige Sportler und Freunde des Gewichthebens ein Organisationsteam mit dem Ziel, das beliebte Traditionsturnier wieder aufleben zu lassen.

 

Im Auftrag des Athletikclubs Meißen ging nun die Arbeit los.

Oberbürgermeister Olaf Raschke war sofort bereit, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Die Staatliche Porzellanmanufaktur Meißen erteilte die Genehmigung, den Traditionsnamen „Pokal der Blauen Schwerter“ wieder verwenden zu dürfen und stiftete erfreulicherweise auch die berühmte Siegerpokalvase.

 

Dank der Unterstützung zahlreicher regionaler Sponsoren gelang es, die finanzielle Basis zur Durchführung der Veranstaltung zu schaffen. Die Einladung an die potenziellen Starter konnte erfolgen. Alle waren überrascht, welche große Resonanz damit verbunden war. So sagten fast die komplette Heber-Elite Deutschlands und Einzelstarter aus Polen ihre Teilnahme zu.

 

Am 10.11.2012 fand nun der Neustart des Gewichtheberturnieres „Pokal der Blauen Schwerter“ in Meißner "Wellblechdom" statt.

 

 

Sieger des Meißner Traditionsturniers

Vorbemerkung: Es wurde 1971 in Dresden als Pokalturnier des DGV der DDR begründet. Von 1973 bis 1990 fand es in Meißen als Internationales Turnier um den Pokal der Blauen Schwerter – meist als Weltcupturnier – statt. Von 1991 bis 1994 wurde es als Sachsenpokal ausgetragen. Von 2007 bis 2011 fand es zu Ehren des „Vaters“ des Meißener Gewichthebens als Karl-Breuer-Pokal statt. 2012 konnte der Neubeginn des Internationalen Turniers um den Pokal der Blauen Schwerter gestartet werden.

Jahr

Turnier

Vorname Name (Land/Stadt)

Punkte/Prozent

1971

DGV-Pokal (Dresden)

Karl Arnold (GDR/Zittau)

230.5 P.

1973

DGV-Pokal (Meißen)

Gerd Bonk (GDR/Karl-Marx-Stadt)

97.60 % WR

1974

Int. DGV-Pokal (Meißen)

Peter Wenzel (GDR/Dresden/Meißen)

95.55 % WR

1975

PdBS (Meißen)

Alexandr Woronin (URS)

101.40 % WR

1976

PdBS (Meißen)

Francisco Casamayor (CUB)

94.85 % WR

1977

PdBS (Meißen)

als DGV-Verbandspokal

 

 

1978

PdBS (Meißen)

Gunter Ambraß (GDR/Karl-Marx-Stadt)

93.55 % WR

1979

PdBS (Meißen)

Joachim Kunz (GDR/Karl-Marx-Stadt)

100.79 % WR

1980

PdBS (Meißen)

Han Gen Si (PRK)

98.99 % WR

1981

PdBS (Meißen)

Andreas Letz (GDR/Karl-Marx-Stadt)

100.91 % WR

1982

PdBS (Meißen)

Andreas Letz (GDR/Karl-Marx-Stadt)

99.10 % WR

1983

PdBS (Meißen)

Juri Sacharewitsch (URS)

95.98 % WR

1984

PdBS (Meißen)

Senno Salzwedel (GDR/TSC Berlin)

92.43 % WR

1985

PdBS (Meißen)

Mikhail Petrow (BUL)

92.20 % WR

1986

PdBS (Meißen)

Naum Schalamanow * (BUL)

*Auch Naim Suleimanow (BUL) und Naim Suleymanoglu (TUR)

94.70 % WR

1987

PdBS (Meißen)

Hartmut Bauermeister (GDR/Dresden)

88.74 % WR

1988

PdBS (Meißen)

Andreas Behm (GDR/Stralsund)

486.66 Sinclair

1989

PdBS (Meißen)

Ronny Weller (GDR/Frankfurt/Oder)

96.70 % WR

1990

PdBS (Meißen)

Fjodor Kasapu (URS)

Doreen Heller (GDR/Chemnitz)

97.63 % WR

236.30 Sinclair

1991

Sachsenpokal (Meißen)

Artur Akojew (GUS)

93.28% WR

1992

Sachsenpokal (Meißen)

Ronny Weller (GER/Duisburg)

Gergana Kirilowa (BUL)

196.0 Relativ

282.52 Sinclair

1994

Sachsenpokal (Meißen)

Alexej Petrow (RUS)

Maria Takacs (HUN)

217.0 Relativ

 

2012

PdBS (Meißen)

Max Lang (GER/Chemnitz)

Christin Ulrich (GER/Ladenburg)

164.0 Relativ (70.80/ 300-130/170)

149.0 Relativ (57,80/194-87/107)

2013

PdBS (Meißen)

Max Lang (GER/Chemnitz)

Sabine Kusterer (GER/Durlach)

175.0 Relativ (73.00/316-146/176)

140.0 Relativ (62.20/198-87/110)

2014

PdBS (Meißen)

Bernardin Kingue Matam (FRA)

Julia Schwarzbach (GER/Görlitz)

181.0 Relativ (71.20/320-145/175)

144.0 Relativ (54.00/181-80/101)

2015

PdBS (Meißen)

Marian Zielinski (POL)

Joanna Lochowska (POL)

186.0 Relativ (99.00/380-175/205)

153.0 Relativ (57.90/198-90/108)

2016

PdBS (Meißen)

Bernardin Kingue Matam (FRA)

Rebeka Koha (LAT)

177.0 Relativ (70.20/313-135/178)

161.0 Relativ (56.70/204-93/111)

2017

PdBS (Meißen)

Max Lang (GER/Chemnitz)

Rebeka Koha (LAT)

187.0 Relativ (78,20/343-155/188)

169.0 Relativ (57.70/214-96/118)

2018

PdBS (Meißen)

Arkadiusz Michalski (POL)

Rebeka Koha (LAT)

185 Relativ (106,9/392 – 170/222)

169.0 Relativ (58,3/216 – 98/118)

Athletikclub Meißen e. V.

 

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